Die Netzwerkeffekte des Enterprise 2.0 (Teil IV)

Für welche Netzwerkarten interessiert sich die Forschung?

Beginnend mit den späten 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts (das klingt so weit weg, ist aber gerade mal 10 Jahre her) hat die Netzwerkforschung einen unheimlichen Auftrieb erlebt und binnen 4 oder 5 Jahren das gesamte Wissen über Netzwerke revolutioniert und systematisiert.

Wir interessieren uns deshalb dafür, weil wir glauben, dass uns einige Erkenntnisse auch bei der qualitativen und quantitativen Beschreibung der Netzwerkeffekte des Enterprise2.0 weiterhelfen können.

Dabei wird der Begriff „Netzwerk“ durchaus umfassend verstanden und interdisziplinär untersucht. Die Wissenschaftler interessieren sich für:

  • Soziale Netzwerke (Filmschauspieler die miteinander agiert haben, Aufsichtsratsmandate und Überkreuzmandate, Ko-Autorenschaft, Telefonanrufgraphen, e-mail Austausch, Studentenbeziehungen),
  • Informationsnetzwerke (das Web, wer-zitiert-wen, Wortnachbarschaft),
  • Technologische Netzwerke (Internet, Energienetz, Eisenbahnnetze, Flugnetze, Software Pakete, elektronische Schaltkreise)
  • Biologische Netzwerke (Stoffwechselketten, Nahrungsketten, Eiweiß Interaktionen, Neuronale Netze)

Netzwerkarten in der NW-Forschung

Im nächsten Teil werden wir uns mit einigen Skurilitäten sozialer und technologischer Netzwerke beschäftigen.

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